Man muss nicht überall sein. Man muss dort sein, wo die eigene Zielgruppe tatsächlich ist.
Eine der teuersten Marketing-Fallen: sich verpflichtet fühlen, auf jeder Plattform präsent zu sein, weil es alle so machen. Fünf halbherzig gepflegte Kanäle bringen meistens weniger als zwei konsequent bespielte.
B2B-Dienstleistungen und erklärungsbedürftige Produkte funktionieren oft gut auf LinkedIn, weil dort beruflich gedacht wird. Handwerk, Gastronomie und alles Visuelle funktioniert oft besser auf Instagram. Ältere, regional verwurzelte Zielgruppen erreicht man häufig noch zuverlässig über Facebook.
Das sind Tendenzen, keine Gesetze — die einzige verlässliche Methode ist, die eigene bestehende Kundschaft zu fragen, wo sie sich online eigentlich aufhält, statt das zu vermuten.
Mit einem, maximal zwei Kanälen anfangen, diese wirklich konsequent bespielen, und erst erweitern, wenn das Fundament trägt. Lieber ein Kanal, der wirklich läuft, als vier, die halbtot vor sich hin dümpeln.
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